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Die Liebe zum geschriebenen Wort begleitet mich seit meinen Kindertagen. Kreativität, Leidenschaft und Ausdruckskraft von Menschen faszinieren mich jedes Mal aufs Neue, und es ist mir ein Bedürfnis, jedem Text, jedem Autor, jeder Autorin den notwendigen Respekt zu zollen.

In Ihrem Manuskript steckt viel Arbeit, Mühe und Zeit, Herzblut und Leidenschaft. Um dem gerecht zu werden, bin ich gerne dabei behilflich, das Beste aus Ihrem Text herauszuholen, ihn auf Herz und Nieren zu prüfen, damit Sie ihn möglichst fehlerfrei veröffentlichen können.

Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen.

Molière
(1622 – 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Textverarbeitungsprogramme

Sie möchten die Kosten eines Korrektorats lieber einsparen und verlassen sich auf die Rechtschreibprüfung Ihres Textverarbeitungsprogramms?
Für einen ersten Korrekturdurchgang ist dies durchaus nützlich, jedoch ist nicht jedes als falsch markierte Wort auch tatsächlich falsch geschrieben. Ein Programm erkennt auch nicht die Aussage eines Satzes, die Logik bleibt auf der Strecke. Ein Beispiel, das ich gerne verwende:

• Bei einer Diät ist es wichtig, Alkohol und Schokolade in Maßen zu sich zu nehmen.
• Bei einer Diät ist es wichtig, Alkohol und Schokolade in Massen zu sich zu nehmen.

In beiden Fällen ist die Rechtschreibung korrekt, der Unterschied ist jedoch spätestens auf der Waage deutlich zu erkennen.

Ihr Programm erkennt vermutlich auch nicht den Unterschied zwischen »scheinbar« und »anscheinend«, zwischen »Wörter« und »Worte«. Auch die Verwechslung von Namen oder Bezeichnungen wird nicht erkannt, fallen aber einem guten Korrektor auf.
Zeichensetzung und Groß- und Kleinschreibung sind ebenfalls sehr wichtig, auch hier erkennt ein Programm die Feinheiten nicht. Beispiele?

• Er will sie nicht.
• Er will, sie nicht.

Ein simples Komma macht hier den Unterschied deutlich.

• Das Kind sieht dir ungeheuer ähnlich.
• Das Kind sieht dir Ungeheuer ähnlich.

Auch hier steckt der Teufel im Detail.

Deshalb sparen Sie nicht am falschen Ende, Ihre Leser werden es Ihnen danken.

Nichts ist leichter, als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht; wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss.

Arthur Schopenhauer
(1788 – 1860), deutscher Philosoph

Betriebsblindheit

Als Autor oder Autorin kennen Sie Ihr Buch in- und auswendig, Sie wissen, was Sie schreiben wollten – und lesen deshalb unter Umständen nicht, was Sie tatsächlich geschrieben haben. Auch wenn Sie noch so sorgfältig Korrektur lesen, Sie werden nicht alle Fehler finden, schuld daran ist eine gewisse »Betriebsblindheit«. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Korrektor zu beauftragen, der Ihren Text noch nicht kennt.

Das komplett fehlerfreie Buch gibt es jedoch auch dann nicht. Wenn ein Korrektor Ihnen verspricht, Ihren Text zu hundert Prozent fehlerfrei zu korrigieren, dann sollten Sie misstrauisch sein.

»Warum? Ein guter Korrektor findet doch alle Fehler und sollte aus diesem Grund auch Fehlerfreiheit garantieren können. Warum sollte ich Geld ausgeben, wenn hinterher doch noch Fehler im Manuskript vorhanden sind?«

Korrektoren sind Menschen, und Menschen machen oder übersehen Fehler. Selbst wirklich gute Korrektoren kommen nur auf eine Erfolgsquote von 95 bis 97 %. Sollte also auch nur ein einziger Fehler bei einem 1000-seitigen Manuskript überlebt haben, kann bereits nicht mehr von absoluter Fehlerfreiheit gesprochen werden.

Aus diesem Grund verspreche ich keine hundertprozentige Fehlerfreiheit, denn auch ich bin ein Mensch. Aber ich garantiere Ihnen professionelles, präzises Arbeiten, absolute Vertraulichkeit und Diskretion.

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf und lassen Sie uns gemeinsam entscheiden, was für Ihren Text das Beste ist.

Ihre Michaela Retetzki

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